Vor der Behandlung Die Behandlung sollte möglichst an einem trockenen, ruhigen, dem Pferd bekannten  Ort mit ebenem Untergrund stattfinden. Zur Behandlung sollte das Pferd sauber,  trocken und die Hufe ausgekratzt sein. Bitte verwenden Sie jedoch keine Glanzsprays,  da dies die Klebefähigkeit der Tapes einschränkt. Etwaige Verletzungen oder  Erkrankungen sollten im Vorfeld tierärztlich abgeklärt werden.  Die optimal geplante Behandlungszeit beläuft sich auf ca. 2 Stunden. Bitte nehmen Sie sich diese Zeit. Der Ablauf:     Befundaufnahme     Inspektion im Stand, Schritt und Trab     Palpation des gesamten Pferdekörpers     Untersuchung des Kopfs, der Wirbelsäule und Extremitäten     individuelle Behandlung, je nach Befund mit osteopathischen, physio-         therapeutischen und cranio-sacralen Techniken sowie Laser und Taping     Inspektion der Ausrüstung     Information an den Besitzer/Reiter bzgl. des Trainings und Übungen für         die erste Zeit nach der Behandlung Der Ablauf einer Behandlung und die eingesetzten Techniken sind variabel, da sich die Therapeutin individuell auf jedes Pferd und jeden Befund einstellen muss. Nach der Behandlung Es besteht die Möglichkeit, dass sich das Pferd in den ersten Tagen nach einer  Behandlung zunächst wie bei einem Muskelkater ein wenig steif bewegt. Das Pferd hat  durch die Behandlung ein neues Körperschema bekommen, an dessen "neue"  Bewegungsabläufe und Schmerzfreiheit es sich erst wieder gewöhnen muss. Aus  diesem Grund sollte das Pferd nach erfolgter Behandlung mindestens 48 Stunden  Ruhe erhalten. D.h. es sollte nicht geritten werden, sich jedoch möglichst frei bewegen  dürfen (Weide, Paddock, Reithalle). Physikalische Maßnahmen (z.B. Wärme/Kälte,  Tapes, Laser, Elektrotherapie) können diesen Prozess unterstützen und nach  Absprache angewendet werden.  Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsform. Wichtig ist daher die  Zusammenarbeit aller beteiligter Parteien: Tierarzt, Schmied, Sattler, Pferdedentist,  Trainer, Reiter und Besitzer.  Im Anschluss an die Behandlung bekommt der Besitzer Informationen über  durchzuführende Übungen und ein angepasstes Training für die nächste Zeit.  Sofern Korrekturen an Sattel, Zähnen oder der Hufstellung erforderlich sind, sollte  das Pferd nicht geritten werden bis diese durchgeführt wurden. Nur so kann ein  erfolgreiches Behandlungsresultat bestehen bleiben und gefestigt werden.  Abhängig von Umfang und Komplexität der vorgefundenen Probleme, können eine  oder auch mehrere Folgebehandlungen im Abstand von 2 - 4 Wochen notwendig  werden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Defizite auftreten, die durch die  zuvor behandelten Probleme überdeckt worden sind. Eine Folgebehandlung dauert je  nach Befund 1 - 1,5 Stunden. Übungen und Trainingspläne werden dem Befund und  Behandlungsfortschritt angepasst.     © www.pferdetherapie-kuhnke.de 2013 Impressum © www.pferdetherapie-kuhnke.de 2013 Impressum & Datenschutz
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