© Pferdetherapie Sandra Kuhnke 2020

Behandlungsablauf

Vor der Behandlung Die Behandlung sollte möglichst an einem trockenen, ruhigen, dem Pferd bekannten Ort mit ebenem Untergrund stattfinden. Zur Behandlung sollte das Pferd sauber, trocken und die Hufe ausgekratzt sein. Bitte verwenden Sie jedoch keine Glanzsprays, da dies die Klebefähigkeit der Tapes einschränkt. Etwaige Verletzungen oder Erkrankungen sollten im Vorfeld tierärztlich abgeklärt werden. Die optimal geplante Behandlungszeit beläuft sich auf ca. 1,5 - 2 Stunden, bei akuten Problemfällen ggf. auch länger. Bitte nehmen Sie sich diese Zeit. Der Ablauf: - Befundaufnahme - Inspektion im Stand, Schritt und Trab - Nach Bedarf Inspektion an der Longe oder unter dem Reiter - Palpation des gesamten Pferdekörpers - Untersuchung des Kopfs, der Wirbelsäule und Extremitäten - individuelle Behandlung, je nach Befund mit osteopathischen, physioherapeutischen und cranio- sacralen Techniken - anschließende Behandlung der Muskulatur mittels Massage, Laser, Neurostim und ggf. Taping - Inspektion der Ausrüstung - Information an den Besitzer/Reiter bzgl. des Trainings und Übungen für die erste Zeit nach der Behandlung Der Ablauf einer Behandlung und die eingesetzten Techniken sind variabel, da sich die Therapeutin individuell auf jedes Pferd und jeden Befund einstellen muss. Nach der Behandlung Es besteht die Möglichkeit, dass sich das Pferd in den ersten Tagen nach einer Behandlung zunächst wie bei einem Muskelkater ein wenig steif bewegt. Das Pferd hat durch die Behandlung ein neues Körperschema bekommen, an dessen "neue" Bewegungsabläufe und Schmerzfreiheit es sich erst wieder gewöhnen muss. Aus diesem Grund sollte das Pferd nach erfolgter Behandlung mindestens 48 Stunden Ruhe erhalten. D.h. es sollte nicht geritten werden, sich jedoch möglichst frei bewegen dürfen (Weide, Paddock, Reithalle). Physikalische Maßnahmen (z.B. Wärme/Kälte, Tapes, Laser, Elektrotherapie) können diesen Prozess unterstützen und nach Absprache angewendet werden. Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsform. Wichtig ist daher die Zusammenarbeit aller beteiligter Parteien: Tierarzt, Schmied, Sattler, Pferdedentist, Trainer, Reiter und Besitzer. Im Anschluss an die Behandlung bekommt der Besitzer Informationen über durchzuführende Übungen und ein angepasstes Training für die nächste Zeit. Sofern Korrekturen an Sattel, Zähnen oder der Hufstellung erforderlich sind, sollte das Pferd nicht geritten werden bis diese durchgeführt wurden. Nur so kann ein erfolgreiches Behandlungsresultat bestehen bleiben und gefestigt werden. Abhängig von Umfang und Komplexität der vorgefundenen Probleme, können eine oder auch mehrere Folgebehandlungen im Abstand von 2 - 4 Wochen notwendig werden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Defizite auftreten, die durch die zuvor behandelten Probleme überdeckt worden sind. Eine Folgebehandlung dauert je nach Befund 1 - 1,5 Stunden. Übungen und Trainingspläne werden dem Befund und Behandlungsfortschritt angepasst.
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Behandlungsablauf

Vor der Behandlung Die Behandlung sollte möglichst an einem trockenen, ruhigen, dem Pferd bekannten Ort mit ebenem Untergrund stattfinden. Zur Behandlung sollte das Pferd sauber, trocken und die Hufe ausgekratzt sein. Bitte verwenden Sie jedoch keine Glanzsprays, da dies die Klebefähigkeit der Tapes einschränkt. Etwaige Verletzungen oder Erkrankungen sollten im Vorfeld tierärztlich abgeklärt werden. Die optimal geplante Behandlungszeit beläuft sich auf ca. 1,5 - 2 Stunden, bei akuten Problemfällen ggf. auch länger. Bitte nehmen Sie sich diese Zeit. Der Ablauf: - Befundaufnahme - Inspektion im Stand, Schritt und Trab - Nach Bedarf Inspektion an der Longe oder unter dem Reiter - Palpation des gesamten Pferdekörpers - Untersuchung des Kopfs, der Wirbelsäule und Extremitäten - individuelle Behandlung, je nach Befund mit osteopathischen, physioherapeutischen und cranio- sacralen Techniken - anschließende Behandlung der Muskulatur mittels Massage, Laser, Neurostim und ggf. Taping - Inspektion der Ausrüstung - Information an den Besitzer/Reiter bzgl. des Trainings und Übungen für die erste Zeit nach der Behandlung Der Ablauf einer Behandlung und die eingesetzten Techniken sind variabel, da sich die Therapeutin individuell auf jedes Pferd und jeden Befund einstellen muss. Nach der Behandlung Es besteht die Möglichkeit, dass sich das Pferd in den ersten Tagen nach einer Behandlung zunächst wie bei einem Muskelkater ein wenig steif bewegt. Das Pferd hat durch die Behandlung ein neues Körperschema bekommen, an dessen "neue" Bewegungsabläufe und Schmerzfreiheit es sich erst wieder gewöhnen muss. Aus diesem Grund sollte das Pferd nach erfolgter Behandlung mindestens 48 Stunden Ruhe erhalten. D.h. es sollte nicht geritten werden, sich jedoch möglichst frei bewegen dürfen (Weide, Paddock, Reithalle). Physikalische Maßnahmen (z.B. Wärme/Kälte, Tapes, Laser, Elektrotherapie) können diesen Prozess unterstützen und nach Absprache angewendet werden. Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsform. Wichtig ist daher die Zusammenarbeit aller beteiligter Parteien: Tierarzt, Schmied, Sattler, Pferdedentist, Trainer, Reiter und Besitzer. Im Anschluss an die Behandlung bekommt der Besitzer Informationen über durchzuführende Übungen und ein angepasstes Training für die nächste Zeit. Sofern Korrekturen an Sattel, Zähnen oder der Hufstellung erforderlich sind, sollte das Pferd nicht geritten werden bis diese durchgeführt wurden. Nur so kann ein erfolgreiches Behandlungsresultat bestehen bleiben und gefestigt werden. Abhängig von Umfang und Komplexität der vorgefundenen Probleme, können eine oder auch mehrere Folgebehandlungen im Abstand von 2 - 4 Wochen notwendig werden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Defizite auftreten, die durch die zuvor behandelten Probleme überdeckt worden sind. Eine Folgebehandlung dauert je nach Befund 1 - 1,5 Stunden. Übungen und Trainingspläne werden dem Befund und Behandlungsfortschritt angepasst.