© Pferdetherapie Sandra Kuhnke 2020

Blockaden

Als Blockade oder auch osteopathische Läsion wird die Einschränkung der physiologischen Beweglichkeit eines Gelenks oder einer Struktur bezeichnet. Es wird untersucht ob und wie sich die Struktur in alle physiologischen Richtungen bewegen lässt. Es handelt sich keinesfalls um verschobene oder "ausgerenkte" Wirbel. Dieser Zustand würde höchstwahrscheinlich eine Querschnittslähmung auslösen. Folglich wird auch nichts "eingerenkt". Blockaden können plötzlich entstehen oder durch langfristige Fehlbelastungen hervorgerufen werden. Ursachen für Blockaden - Trauma (Sturz, Festliegen, Ausrutschen, Unfall) - Fehlstellungen, Exterieurmängel - chronische Lahmheit - Verspannungen der Muskulatur - Verletzungen von Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenken - Nicht passender Sattel - Ausbildungs- und Reiterfehler - Zahnprobleme - Stresssituationen (Überanstrengung, Transport, OP) - Bewegungsmangel - organische Erkrankungen Viele Pferde können eine oder mehrere Blockaden zunächst sehr gut und vom Reiter unbemerkt kompensieren. Dabei belasten sie jedoch andere Köperteile vermehrt und nehmen Schonhaltungen ein. Dieser Zustand kann zu muskulären Disbalancen, Verspannungen und erhöhtem Verschleiß der betroffenen Strukturen führen. Sind diese irgendwann überlastet, entstehen dadurch häufig Myogelosen, Schmerzen und weitere Blockaden. Das Pferd dekompensiert und zeigt nun deutliche Symptome. Ziel einer osteopathischen Behandlung ist es, das natürliche Bewegungsausmaß aller Strukturen (Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke, Körperflüssigkeiten) wiederherzustellen, um ein leistungsfähiges und möglichst schmerzfreies Pferd zu erhalten. Durch manuelle Techniken, Sensibilität und fundierte Kenntnisse der Anatomie und Physiologie werden Bewegungseinschränkungen ausgeglichen und die Selbstheilungsmechanismen des Körpers aktiviert. "Finde die Läsion, behebe sie und lasse der Natur ihren Lauf" (Andrew Taylor Still).
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Blockaden

Als Blockade oder auch osteopathische Läsion wird die Einschränkung der physiologischen Beweglichkeit eines Gelenks oder einer Struktur bezeichnet. Es wird untersucht ob und wie sich die Struktur in alle physiologischen Richtungen bewegen lässt. Es handelt sich keinesfalls um verschobene oder "ausgerenkte" Wirbel. Dieser Zustand würde höchstwahrscheinlich eine Querschnittslähmung auslösen. Folglich wird auch nichts "eingerenkt". Blockaden können plötzlich entstehen oder durch langfristige Fehlbelastungen hervorgerufen werden. Ursachen für Blockaden - Trauma (Sturz, Festliegen, Ausrutschen, Unfall) - Fehlstellungen, Exterieurmängel - chronische Lahmheit - Verspannungen der Muskulatur - Verletzungen von Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenken - Nicht passender Sattel - Ausbildungs- und Reiterfehler - Zahnprobleme - Stresssituationen (Überanstrengung, Transport, OP) - Bewegungsmangel - organische Erkrankungen Viele Pferde können eine oder mehrere Blockaden zunächst sehr gut und vom Reiter unbemerkt kompensieren. Dabei belasten sie jedoch andere Köperteile vermehrt und nehmen Schonhaltungen ein. Dieser Zustand kann zu muskulären Disbalancen, Verspannungen und erhöhtem Verschleiß der betroffenen Strukturen führen. Sind diese irgendwann überlastet, entstehen dadurch häufig Myogelosen, Schmerzen und weitere Blockaden. Das Pferd dekompensiert und zeigt nun deutliche Symptome. Ziel einer osteopathischen Behandlung ist es, das natürliche Bewegungsausmaß aller Strukturen (Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke, Körperflüssigkeiten) wiederherzustellen, um ein leistungsfähiges und möglichst schmerzfreies Pferd zu erhalten. Durch manuelle Techniken, Sensibilität und fundierte Kenntnisse der Anatomie und Physiologie werden Bewegungseinschränkungen ausgeglichen und die Selbstheilungsmechanismen des Körpers aktiviert. "Finde die Läsion, behebe sie und lasse der Natur ihren Lauf" (Andrew Taylor Still).